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Veröffentlicht am: 16.09.2018 um 16:02 Uhr

Landrat: Wunderschöne Region

Bippener feiern ihr 925-jähriges Bestehen mit Festakt

von Jürgen Schwietert

Bippen. Ein Thema zog sich durch den Festakt zum 925-jährigen Bestehen Bippens. Und das war die gesunde Luft. Moderator Kurt Freye, zugleich auch Vorsitzender des Heimatvereins, wies ebenso auf diese Vorzüge des staatlich anerkannten Erholungsortes hin wie die Festredner in ihren Grußworten.

Auf eine Reise aus der Hektik und dem Stress in großen Städten in das ruhige Bippen begab sich Kurt Freye bei der Begrüßung der Gäste. Wenn man gestresst nach Hause fahre und den Kreisel in Schwagstorf rechts in Richtung Maiburg verlassen habe, kehre Ruhe ein. Und: „Man sieht nette Leute, die auch grüßen können“, so Kurt Freye.

Im Rahmen der Begrüßung hieß der Moderator zudem besonders die Mitglieder des Festausschusses willkommen, die das Jubiläum vor 25 Jahren organisiert haben. Seinerzeit leitete Johannes Nyenhuis das Gremium. Im Vorfeld der jetzigen Feier seien alle Vereine sowie der Bürgermeister unter der Federführung des Heimatvereins zusammengerufen worden, um zunächst das Projekt vorzustellen. Alle wollten mitziehen, also ging es an die Arbeit.

„Wir brauchen Migranten“

Bürgermeister Helmut Tolsdorf dankte allen Beteiligten für ihr besonderes Engagement und würdigte zudem die Ehrengäste der Veranstaltung. Auch ging er auf die Geschichte Bippens ein. Die Region war wahrscheinlich schon vor dem Jahr 1093 besiedelt. Festgelegt worden sei das Alter des Dorfes aber nach einem im Kloster Corvey gefundenen Schriftstück. Neben der Markenteilung und Gebietsreform ging Helmut Tolsdorf weiterhin auf das derzeit viel diskutierte Thema Migration ein. „Wir brauchen Migranten. Ohne sie gibt es keine Zukunft“, betonte der Bürgermeister. Auch sein Urgroßvater sei Migrant gewesen und sei mit dem Bau der Eisenbahnlinie nach Bippen gekommen. Und schließlich sei der ehemaligen Bürgermeister Martin Schreiber als Flüchtling nach Bippen gekommen.

„Sie leben in einer wunderschönen Region“

Johannes Nyenhuis wiederum erinnerte noch einmal an das Jubiläum vor 25 Jahren und wies auf die damals erschienene Publikation hin.

„Sie leben in einer wunderschönen Region“, erklärte unterdessen betonte Landrat Michael Lübbersmann. Er sagte zu, dass der Landkreis sich um Projekte sowie deie Infrastruktur kümmern werde. Dabei sei eine flächendeckende Mobilfunkversorgung unverzichtbar.

Auch Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken ergriff das Wort. Er betonte, dass es in einer Großstadt nicht möglich sei, ein Fest der Art und Weise zu feiern, wie dies nun in Bippen geschehe.

„Das klappt nur auf dem Dorf“

Der Bundestagsabgeordnete Rainer Spiering schlug in die gleiche Kerbe. „Dort reicht eine kleines Rot Kreuz-Zelt aus und das würde noch nicht einmal voll“, lobte er die Bippener. Auch Rainer Spiering ging auf die Entwicklung des ländlichen Raumes ein. Er forderte eine ausreichende Nahversorgung ebenso wie erreichbare Arbeitsplätze.

Auf gut aufgestellt Kommunen in Deutschland ging indessen Christian Calderone ein. „Es ist die Herkunft, die uns stark macht“, betonte der Landtagsabgeordnete. Überdies mache die ehrenamtliche Arbeit, wie sie auch in Bippen geleistet werden, die Liebenswürdigkeit eines Orts aus.

Den Reigen der Grußworte beendete Ena Sar, stellvertretende Bürgermeisterin der Partnergemeinde Viljandi Vald (Pasitu) in Estland. Sie überreichte eine Urkunde und eine Kerze. Ein Film über Bippen und seine Ortsteile schloss sich an.

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Urkunde und Kerze übergab die stellvertretende Bürgermeisterin Ene Sar aus Paistu an Helmut Tolsdorf und Kurt Freye (links). Foto: Jürgen SchwietertUrkunde und Kerze übergab die stellvertretende Bürgermeisterin Ene Sar aus Paistu an Helmut Tolsdorf und Kurt Freye (links). Foto: Jürgen Schwietert
Zeit zum Plaudern: Die Bippener feierten mit vielen Gästen ihr Dorfjubiläum. Foto: Jürgen Schwietert

Big Band Bösel begeistert beim Bippener Dorfgeburtstag

Von Jürgen Schwieter  NOZ

 

Bippen. Absoluter Höhepunkt des 925. Geburtstag der Gemeinde Bippen war neben dem Festakt das Konzert der Big Band Bösel. Am Sonntag standen zudem ein ökumenischer Gottesdienst, ein musikalischer Frühschoppen mit dem Schützenkorps Hartlage-Lulle und ein Marktag auf dem Programm.

Die Stimmung zum Kochen brachte die Big Band Bösel beim Jubiläumskonzert. Leiter Christian Meyer führte seine Musiker zu Höchstleistungen. Starker Beifall und Bravo- sowie Zugaberufe waren der Lohn. Mit einigen Klassikern im echten Big-Band-Stil, und zwar „Be a Pepper“, und dem „St. Louis Blues“ begann das mehr als zweistündige Programm. Dabei führte Christian Meyer unterhaltsam durch den Abend und stellte zudem die Big Band Bösel vor, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert.

„Let us entertain you“ hieß das Motto des Abends. Dass es tatsächlich so kam, lag zum einen an hervorragende Solisten wie Caroline Hagen oder Luis Weimann, zum anderen an der Kompaktheit des Auftretens mit vielen Showeinlagen – selbst auf den Tischen im Festzelt. Romantische Musik und flotte Rhythmen wechselten sich ab.

Vor der Pause gab es einige kostenlose CDs –unter anderem für die weiteste Anreise. Diese ging nach Paistu. Von dort aus waren Gäste aus Bippens Partnergemeinde angereist.

Nach der Pause ging es mit Songs von Größen wie Bert Kämpfert und James Last weiter. Die Spielfreude der Musiker war dabei jederzeit zu hören.

Ein weiterer Teil des Dorfjubiläums war der ökumenische Gottesdienst – mitgestaltet von den Pastoren Jürgen Loharens und Katrin Seelenbinder sowie der Gemeindereferentin Christiane Becker. Der Posauenchor sowie Schützenmusikcorps Hartlage-Lulle begleiteten den Gottesdienst musikalisch. Der sorgte außerdem beim musikalischen Frühschoppen auf dem Kuhlhoff-Gelände für gute Laune.

Zufrieden mit dem Samstagsprogramm und den Verlauf am Sonntag zeigte sich Kurt Freye vom Heimatverein, der federführend die Organisation der Festtage übernommen hatte. Die Big Band Bösel sei einfach genial, so Kurt Freye.

Weitere Akteure beim Dorfjubiläum waren die Schockländer Volkstanzgruppe, die Ballettkinder von Irina Schorn und die Jungen und Mädchen des evangelisch-lutherischen Kindergartens. Sie erfreuten die Gäste mit ihren Auftritten.

Ein Kunsthandwerkermarkt sowie weitere Stände auf der Diele des Kuhlhofs und im Freigelände rundeten das Fest ab. Mit von der Partie waren hier unter anderem die Kinderkrebshilfe aus Fürstenau, der Feuerwehr Oldtimer Club. Mit dabei war auch Melanie Jungk, die ihre in der Region spielenden Kriminalromane vorstellte. Überdies bot das Haifischzentrum „Haitec“ ständig Führungen an, die gut angenommen wurden. Auch die Foto- und Videoausstellung zum Jubiläum vor 25 Jahren fand Anklang.

Auch die Kinder kamen nicht zu kurz. Fleißig drehten sie Runden auf dem kleinen Kettenflieger, schöpften Papier oder tobten sich auf der Hüpfburg aus.

Das Fest ist total toll. Heute sehen wir, dass jeder seine Hausarbeiten gemacht hat, dass alles funktioniert“, freute sich Bippens Bürgermeister Helmut Tolsdorf.

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Über Tische und Stühle: die Big Band Bösel in Aktion. Foto: Jürgen SchwietertFür ihre Auftritte bekam das Ballett viel Beifall. Foto: Jürgen Schwietert

Eine Gemeinde, eine Gemeinschaft

Radsternwanderung nach Lonnerbecke

<p><em>Sie begrüßten</em> die Gäste der Sternwanderung: Schützenpräsident Ulrich Wessel, der Heimatvereinsvorsitzende Kurt Freye und Bürgermeister Helmut Tolsdorf. Foto: Erika Schwietert </p>

Sie begrüßten die Gäste der Sternwanderung: Schützenpräsident Ulrich Wessel, der Heimatvereinsvorsitzende Kurt Freye und Bürgermeister Helmut Tolsdorf. Foto: Erika Schwietert

Bippen Sehr gut besucht war die Radsternwanderung der Gemeinde Bippen mit Ziel Schützenhalle Lonnerbecke. Aus allen Gemeindeteilen hatten sich Gruppen auf den Weg gemacht.

An der Schützenhalle hieß Schützenpräsident Ulrich Wessel die Pedaleure willkommen. Dabei wies er auf das Lonnerbecker Schützenfest am 23. und 24. Juni und auf die Fahnenweihe in Restrup am 6. Juli hin. Weiterhin gingen Ulrich Wessel sowie der Vorsitzende des Heimatvereins Bippen, Kurt Freye, und Bürgermeister Helmut Tolsdorf auf den Stand der Planungen und das Programm zur 925-Jahr-Feier der Gemeinde Bippen ein. Kurt Freye zeigte sich zudem erfreut, dass zahlreiche junge Leute bei der nunmehr vierten Runde der Kirchspielwanderung unter dem Motto „Eine Gemeinde, eine Gemeinschaft“ dabei waren. Er teilte überdies mit, dass die Bippener Nachtwächtergänge auch auf die Ortsteile ausgeweitet werden sollen.

Bürgermeister Helmut Tolsdorf sprach ein Dankeschön an alle, die für das Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben, aus. Auch er stellte den Gemeinschaftsgedanken in den Vordergrund seiner Rede. „Wir müssen für eine gemeinsame Zukunft auf dem Lande kämpfen.“ Wenn auf dem Lande nichts passiere, Gebäude zunehmend verfielen oder nicht mehr genutzt würden, dann sei es zu spät für ein lebenswertes Leben auf dem Lande, betonte der Bürgermeister. jesc  Bersenbrücker Kreisblatt

925-Jahr-Feier Jubiläumskonzert mit Soulscapes auf dem Kuhlhoff-Gelände in Bippen

Von Jürgen Schwietert

Die Soulscapes aus Osnabrück begeisterten die Gäste auf dem Kuhlhoff-Gelände in Bippen. Das Konzert war Teil der 925-Jahr-Feier in Bippen. Foto: Jürgen SchwietertDie Soulscapes aus Osnabrück begeisterten die Gäste auf dem Kuhlhoff-Gelände in Bippen. Das Konzert war Teil der 925-Jahr-Feier in Bippen. Foto: Jürgen Schwietert

Bippen. Alle Register ihres Könnens zog die Band Soulscapes aus Osnabrück auf dem Kuhlhoff in Bippen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „925 Jahre Bippen - das Jubiläumskonzert“. Über drei Stunden begeisterten die fünf Musiker, alles exzellente Profis, das Publikum.

Soul, Funk, Blues mit einem Hauch von Rock ’n’ Roll und einer deutlichen Anlehnung an verschiedene Jazz-Stile kennzeichneten den Auftritt der Soulscapes. Von Anfang an begeisterten sie auf dem alten Hof in der Maiburgmetropole. „Wir sind eine klassische Soul-Funk-Blues-Cover-Band. In unserem Repertoire befinden sich Stücke von, Marvin Gay den Blues Brothers, Commitments, alte ZZ-Top-Nummern, Ray Charles und Joe Cocker“, beschrieb Gitarrist Stephan Niederführ die Formation. Für Dinner-Musik habe die Band zudem entspannte und swingende Jazz-Nummern im Gepäck.

Kreuzfahrt zu gewinnen

Zur Band gehören neben Stephan Niederführ und Tim Rehwinkel (Gesang, Keyboard) auch Andreas Müller (Bassgitarre), Dmitry Suslov (Saxofon, Perkussions) und Florian Schaube (Schlagzeug). Bevor die fünf Musiker dann loslegten, wies der Vorsitzende des Heimatvereins Bippen, Kurt Freye, noch einmal darauf hin, dass die Konzerte auf dem Kuhlhoff immer am Freitag vor Pfingsten stattfänden. Weiterhin ging er auf die Tombola zum Jubiläum ein. Die Teilnehmer könnten unter anderem eine Kreuzfahrt auf der Aida sowie mehrere Berlin-Reisen gewinnen. „Wir freuen uns auf einen schönen Abend“, so Kurt Freye.

Alles Klassiker

Dann waren die Soulscapes an der Reihe. Sie glänzten mit großer Spielfreunde und dem regelmäßigen Hinweis von Tim Rehwinkel, dass nun wieder ein Klassiker folge. Stephan Niedenführ nahm ihn schließlich auf die Schippe, indem er augenzwinkernd ebenfalls erklärte: „Auch das ist ein Klassiker. Wieder ein Klassiker.“ Dazu gehörten natürlich tatsächlich Songs wie „Georgia of my mind“ von Ray Charles oder aber „Dock of a Bay“ von Otis Redding.

„Das ist richtig gute Musik“

Und so entwickelte sich ein entspanntes Konzert – getragen von markigen Bassläufen, gekonnten Girarrenriffs und dem markanten Saxofonspiel von Dmitry Suslov, der so nebenbei auch noch Perkussionsinstrumente bediente.

Das Publikum ging begeistert mit und sparte auch nicht mit Zwischenapplaus. Nach dem Schlagzeugsolo von Florian Schaube gab es kein Halten mehr. „Das ist richtig gute Musik“, freute sich auch Martina Kramer aus Dalvers. Die Soulscapes kamen natürlich nicht ohne Zugabe von der Bühne. Schade nur, dass das Konzert nicht ausverkauft war.

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt

Maibaumsetzen 2018     Fotos Sibille Brühn

Kirchspiel Sternwanderung nach Dalum

Sternwanderung als Symbol für die Gemeinschaft

200 Heimatfreunde auf Tour

jesc Bippen. Aus allen zehn Ortsteilen der Gemeinde Bippen strömten die Radwanderer und Wanderer bei der Sternradwanderung nach Dalum zum Heimathaus. Mehr als 200 Heimatfreunde trafen sich dort zum geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen sowie leckerer Bratwurst und kühlen Getränken.

Die Dalumer Heimatfreunde läuteten mit dem Treffen die nunmehr vierte Runde dieser Veranstaltungsreihe ein. Damit trafen sich die Heimatfreunde jetzt zum 31. Mal bei der Sternradwanderung. Bippens Heimatvereinsvorsitzender Kurt Freye dankte für die sehr gute Teilnahme aus den verschiedenen Ortsteilen.

 

Gute Organisation

 

Sein besonderes Willkommen galt dem Ehrenvorsitzenden Werner Hollermann sowie dem Bippener Bürgermeister Helmut Tolsdorf und Dalums „Bürgermeister“ Wilhelm Röthker-Bruns. Das Team aus Dalum hatte eine schöne Veranstaltung optimal vorbereitet. Helmut Tolsdorf dankte dem Heimatverein Bippen für die gute Vorplanung. „Wilhelm Röthker-Bruns und Werner Wellhöfer und ihr Team haben engagiert ins Rad gepackt und den heutigen Tag gut organisiert“, betonte Helmut Tolsdorf.

„Es ist jedes Jahr wieder ein schöner Anlass, wenn sich die Bürger aus den Ortsteilen treffen“, so Tolsdorf, der auch auf die zweite Zusammenkunft beim Gemeindekönigsschießen einging. „Beide Veranstaltungen sind Symbole für Gemeinschaft. Wenn es uns gelingt, dieses weiterhin zu pflegen, ist die dörfliche Gemeinschaft gut aufgestellt“, fand der Bürgermeister. Wilhelm Röthker-Bruns ging anschließend auf das schöne Heimathaus in Dalum ein.

„Im nächsten Jahr geht es nach Lonnerbecke“, informierte er die Radler und Wanderer. Ein ausdrücklicher Dank ging an Annegret Flehr, die seit Jahrzehnten für die Einladungen zuständig ist.

 

 

 
Bericht im Bersenbrücker Kreisblatt 27.06.2017

EIN VOLLER ERFOLG "KONZERTABEND IM KUHLHOFF

Konzert im Kuhlhoff begeistert Roger Pabst begeistert mit Frank-Sinatra-Show in Bippen  

Bericht im Bersenbrücker Kreisblatt

Stimme, Outfit und Bühnenpräsenz passen perfekt: Roger Pabst als Frank Sinatra. Foto: Siegfried Wistuba
Stimme, Outfit und Bühnenpräsenz passen perfekt: Roger Pabst als Frank Sinatra. Foto: Siegfried Wistuba

Bippen. Seit vielen Jahren touren Roger Pabst und seine Band mit der Frank-Sinatra-Show durch Deutschland und Europa. Jetzt begeisterte der Sänger das Publikum auf dem Kuhlhoff in Bippen mit den Swing-Klassikern der 1930er und 1940er Jahre.

Ein musikalisches Highlight in Bippen. Kurt Freye, Vorsitzender des Heimatvereins, hatte mit seiner Veranstaltungsplanung voll ins Schwarze getroffen. Entspannte Stimmung schon vor dem Konzert rund um den Kuhlhoff. Getränkestände und herrliches Sommerwetter. Die Erwartungshaltung war groß, als sich der Saal füllte und kurz danach die Akteure die Bühne betraten.

Roger Pabst als „Voice“ von Frank Sinatra und seiner Band, die seit vielen Jahren durch Deutschland und Europa touren, gefiel das rustikale Ambiente, einmal unter einer massiven Eichenbalkendecke aufzutreten, sichtlich gut. Der Stargast begeisterte das Publikum nicht nur mit seiner unverwechselbaren Sinatra-Stimme im typischen Frankie-Boy-Outfit, sondern vor allem mit einem Programmablauf, wie es sich das Publikum wünschte. Natürlich standen die Welthits des Entertainers im Mittelpunkt. Roger Pabst ergänzte die Hits mit interessanten Zusatzinformationen über die Lebensabschnitte und musikalischen Etappen seines Vorbildes.

Der erste Programmteil enthielt vor allem die alten Swing-Klassiker der 30er- und 40er-Jahre. Titel wie „Yes Sir, that’s My Baby“ oder „On the Sunny Side of the Street“ fehlten ebenso wenig wie beliebte und mitreißende Soli der Bandmitglieder. Kompositionen von Kurt Weill mit seiner Rumba „Speak low Darling“ oder Georg Gershwins „It’s wonderful“ waren ebenfalls ein Muss aus der Zeit.

Roger Pabst berichtete über Frank Sinatras Zusammenarbeit mit den damaligen Größen wie Harry James oder Tommy Dorsey, bevor Sinatra 1943 seine Solokarriere begann. Nach dem Superhit „The Lady is a Tramp“ und einem mitreißenden Klarinetten- und Schlagzeugsolo hatte das Publikum Gelegenheit, sich in der Pause zu erfrischen und auszutauschen. Danach war mit den Klassikern „Hallo Darling“ und „Strangers in the Night“ die Stimmung gleich wieder auf dem Höhepunkt. Die 60er- und 70er-Jahre standen im Mittelpunkt, und es begann eine musikalische Reise um die Welt. „London Town“, „Brazil“, „I love Paris“ waren nur einige Stationen.

Ein derart begeisterndes Konzert konnte selbstverständlich nicht ohne Zugabe enden. Immer wieder wurden die Interpreten auf die Bühne zurückgeholt. Mit „Chicago“ und dem noch fehlenden Hit „New York, New York“ und Solistenzugaben der Band endete ein Konzert, wie es in Bippen sicher nicht allzu oft geboten wird.

Maibaumsetzen 2017 Fotos von Antje Feuerberg

Diele wird zum Konzertsaal Gelungener Konzertabend auf dem Kuhlhoff in Bippen

Kirchspiel Sternwanderung Bippen

 

Abschluss auf dem Kuhlhoff

 

200 Bippener bei Sternwanderung unterwegs

Bippen. Als voller Erfolg hat sich die 27. Sternwanderung der Gemeinde Bippen erwiesen. Damit ist die dritte Runde vollendet. Der Abschluss hat jetzt auf dem Kuhlhoff stattgefunden. Etwa 200 Personen ließen sich in geselliger Runde ihren Kaffee und eine Vielfalt leckerer Kuchen aus Hausfrauenproduktion schmecken. Im kommenden Jahr startet die vierte Runde der Wanderung. Dann treffen sich alle Teilnehmer in Dalum.

 

Die Gemeinde Bippen besteht aus neun Ortsteilen. Bisher wurde die Sternwanderung dreimal von jedem Ortsteil ausgerichtet. Jetzt war Bippen selbst wieder an der Reihe. Eingeladen hatte der Heimatverein. In den Gemeindeteilen trafen sich die interessierten Bürger an exponierten Stellen, um mit dem Fahrrad unter fachkundiger Führung zu starten. So ging es in Vechtel an der Pyramide los. „Es ist schön, dass sich die Leute aus den Ortsteilen treffen und gemeinsam etwas unternehmen“, betonte der stellvertretende Vorsitzende Curt Freye. Er freute sich darüber, dass es in dieser digitalisierten Welt noch Leute gebe, die Wert auf Geselligkeit, Unterhaltung und Zusammenhalt legten. Besonders schön sei, dass gerade die kleinen Ortsteile so gut vertreten seien. Bürgermeister Helmut Tolsdorf sprach dem Heimatverein seinen Dank für die Logistik und die Realisierung aus. „Es ist schön, dass es immer wieder gelingt, ausreichend Kuchenspenden zu bekommen“, sagte er und betonte: „Selbstgemacht schmeckt doch am besten.“ In geselliger Runde klang der Nachmittag mit zahlreichen Gesprächen und dem Austausch von Neuigkeiten aus.

 

 

 

 

 

Ein Artikel von Jürgen Schwietert NOZ

 

Konzertabend 2016

Maibaumsetzen 2016

Maibaumsetzen 2015

MAIBAUMSETZEN 2014